Der VSG setzt sich für die Erhaltung der Naturlandschaft am Greifenseeufer ein
Zu seinen Mitgliedern zählen Fischer, Naturschützer, Segler, Camper und viele andere, denen der Greifensee am Herzen liegt.
Zweck:
Der VSG wurde 1929 mit dem Ziel gegründet, den See, an dessen Ufer damals die ersten Ferienhäuser gebaut wurden, vor weiteren Uferüberbauungen zu bewahren
und seine natürliche Uferlandschaft zu erhalten.
Zu diesen heute noch aktuellen Zielen kam später noch der Einsatz gegen die zunehmende Verschlechterung der Wasserqualität hinzu,
die vor allem durch die explosive Zunahme der Bevölkerung in seinem Einzugsgebiet bedingt war.
Dem grossen Einsatz der Gründerväter ist das Zustandekommen der ersten kantonalen Verordnung zum Schutz des Greifensees im Jahre 1940 zu verdanken.
Heute zählt der VSG rund 300 Einzelmitglieder, sowie 21 Kollektivmitglieder, die den Delegiertenrat bilden, darunter
sämtliche sieben Ufergemeinden, die Baudirektion des Kantons Zürich, Naturschutzgruppen, Fischervereine, die Schifffahrtsgesellschaft und die Segler.
Tätigkeiten:
- Jährliche Arbeitstage im Ried und geführte Begehungen für alle Mitglieder.
- Renaturierungsprojekte im Schutzgebiet werden finanziell unterstützt z.B. Riediker/Rälliker-Ried, Naturstation Silberweide.
- Verfügungen der Baudirektion und der Kantonspolizei, die das Schutzgebiet betreffen, werden vom Vorstand geprüft und Vernehmlassungen ausgearbeitet.
- Mitglieder können Beobachtungen rund um den See dem Vorstand melden und führen, wenn nötig, zu Interventionen wie: Pufferzone Fällanden,
Ufersanierung Maur, Badeplatzsanierung Fällanden, Seerestaurant Pavillon Nouvel Uster (Rekurs gegen Seeterasse des Pavillon Nouvel).
Landbesitz:
Der VSG besitzt rund 6,5 ha Riedland am oberen Ende des Greifensees, die heute Dank der Schutzverordnung von Landwirten naturgerecht gepflegt werden.
Aktuelles Projekt:
Seit einigen Jahren kämpft der VSG mit grossem personellem und finanziellem Einsatz dafür, dass ein Servitut aus dem Jahr 1934 zu seinen Gunsten,
welches die Überbauung etlicher Uferparzellen im Gebiet der Schifflände Uster verbietet, wieder ins Grundbuch eingetragen wird,
nachdem es 2003 ohne Mitteilung an den VSG gelöscht wurde.